Indem Sie weiterfahren, akzeptieren Sie die Datenschutzrichtlinien von Avaaz. Diese erläutern, wie Ihre Daten gesichert und genutzt werden können.
Verstanden
Wir verwenden Cookies, um zu analysieren, wie Besucher diese Website nutzen und um Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung zu bieten. Hier finden Sie unsere Cookie-Richtlinie.
OK

Zuckerberg: Bringen Sie WhatsApp in Ordnung!

An Facebook-CEO Mark Zuckerberg, WhatsApp-CEO Chris Daniels und staatliche Aufsichtsbehörden:

Alles spricht dafür, dass WhatsApp für vernichtende Angriffe auf unsere Demokratien eingesetzt wird. Wir fordern Facebook daher auf, umgehend einen Schutz vor Desinformationskampagnen für alle WhatsApp-Benutzer zu installieren. Falls notwendig, könnten Benutzer die Möglichkeit erhalten, Verschlüsselung bedarfsweise einzustellen, um die Beobachtung von Desinformationskampagnen zu unterstützen. Alle gefälschten und betrügerischen Konten sind zu löschen -- und alle Falschnachrichten müssen innerhalb kurzer Zeit korrigiert werden.

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein::
Bitte aktivieren Sie Javascript in Ihren Browser-Einstellungen, damit diese Seite optimal funktioniert
Indem Sie hier mitmachen, erklären Sie Ihre Zustimmung, die E-Mails von Avaaz zu empfangen. Unsere Datenschutzrichtlinien schützen Ihre Daten und erklären, wie diese genutzt werden können. Sie können sich jederzeit abmelden.

Es ist angsteinflößend: Der Mann, den Brasilien soeben zum Präsidenten gewählt hat, will den Amazonas-Regenwald platt walzen und drohte, dass 30.000 “Linke” getötet werden sollten. Darüber hinaus verehrt er Diktaturen! Noch vor einigen Monaten wollte fast niemand diesen Kandidaten wählen. Wie konnte es soweit kommen?

Die Antwort lautet: WhatsApp -- der Nachrichtendienst, der zu Facebook gehört.

Dessen CEO, Mark Zuckerberg, hat untätig zugesehen, wie reiche Konzerne Millionen ausgaben, um Falschnachrichten und Hassrede über WhatsApp zu streuen -- bis die Menschen in Brasilien einem Faschisten mehr vertrauten als jedem anderen.

Zuckerberg hätte es frühzeitig stoppen und die Nutzer aufklären können. Doch er hat es nicht. Jetzt liegt es an uns, Facebook eine Lektion zu erteilen, damit das Unternehmen endlich Verantwortung übernimmt: für Falschnachrichten und Hasstiraden, die via WhatsApp verbreitet werden -- und damit nicht noch mehr solcher Politiker an die Macht kommen.
Verfasst am: 1 November 2018