Schützen wir unsere Bewegung

Der Druck, der auf einigen meiner Mitarbeiter bei Avaaz lastet, hat ein extremes Ausmaß angenommen: Sie haben Morddrohungen erhalten, ihre Computer und Email-Konten wurden gehackt, sie sind im Fernsehen und im Radio bedroht worden, und bei einem meiner Angestellten wurde sogar das Auto manipuliert. Unser Campaigner Wissam wurde am Flughafen in Kairo festgenommen, als er unsere Petition gegen Ägyptens Massentodesurteil überreichen wollte. Stundenlang ist er in einem fensterlosen Zimmer verhört worden und sollte erschreckend detaillierte Fragen über sein Privatleben, seine Reisen und seine Arbeit bei Avaaz beantworten!

Ich bin selbst schon bedroht und zur Zielscheibe von Hackern geworden, doch das steht in keinem Vergleich zu diesen Campaignern, die unter ständiger Bedrohung leben. Stellen wir uns jetzt hinter diese mutigen Menschen, die sich für unsere Gemeinschaft den Mächtigen entgegenstellen.

Die Drohungen werden sich verschärfen, je größer und wirksamer wir werden und je mehr wir es mit einigen der mächtigsten Akteuren der Welt aufnehmen. Deswegen muss Avaaz sein Sicherheitssystem dreifach verstärken. Wir brauchen Rechtsberater, die für dringende Notfälle bereitstehen, ein Presseteam, um Alarm zu schlagen, wenn Menschen in Gefahr sind, bessere Verschlüsselungssysteme und die nötigen Mittel, um Mitarbeiter in Sicherheit zu bringen, wenn der Druck zu stark wird.

Sagen Sie jetzt eine Spende zu, um die nötigen Schutzmaßnahmen bei Avaaz zu verstärken.

Ricken Patel, Executive Director von Avaaz