Indem Sie weiterfahren, akzeptieren Sie die Datenschutzrichtlinien von Avaaz. Diese erläutern, wie Ihre Daten gesichert und genutzt werden können.
Verstanden
Wir verwenden Cookies, um zu analysieren, wie Besucher diese Website nutzen und um Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung zu bieten. Hier finden Sie unsere Cookie-Richtlinie.
OK
An den Rat der Stadt Delmenhorst: Wertschätzende Geburtshilfe erhalten! Unsere Ärztin soll bleiben!

An den Rat der Stadt Delmenhorst: Wertschätzende Geburtshilfe erhalten! Unsere Ärztin soll bleiben!

1,328 haben unterzeichnet. Erreichen wir  2,000
1,328 Unterschriften

 

Schließen Sie Ihre Unterschrift ab

,
Indem Sie hier mitmachen, erklären Sie Ihre Zustimmung, die E-Mails von Avaaz zu empfangen. Unsere Datenschutzrichtlinien schützen Ihre Daten und erklären, wie diese genutzt werden können. Sie können sich jederzeit abmelden.
Diese Petition wurde von Stephanie B. erstellt und repräsentiert nicht unbedingt die Ansichten der Avaaz-Gemeinschaft.
Stephanie B.
hat diese Petition erstellt, an folgende Zielperson/Zielgruppe:
An den Rat der Stadt Delmenhorst
Der Abschied von Chefärztin Dr. Katharina Lüdemann, Frauenklinik am Josef-Hospital Delmenhorst, stellt die Geburtshilfe vor ernste Gefahren. Dr. Lüdemann steht mit ihrer Kompetenz und Erfahrung für eine wertschätzende Geburtshilfe und eine niedrige Kaiserschnittrate. Beides ist für den Start ins Leben für Mutter und Kind gleichermaßen wichtig, wie führende Pränatal- und Bindungspsychologen weltweit bestätigen. Knapp 1000 Frauen pro Jahr aus dem Delmenhorster Raum finden mit dem Ausscheiden von Dr. Lüdemann keine adäquate Geburtshilfe mehr vor Ort. Die Stelle der erfahrenen und beliebten Ärztin wurde neu besetzt mit einem Arzt, dessen Schwerpunkt die Chirurgie ist. Die Klinik folgt mit dieser Entscheidung einem riskanten Trend. In den letzten Jahrzehnten haben sich die Kaiserschnittraten in den Industrienationen mehr als verdoppelt. Ein Kaiserschnitt kann fallweise medizinisch notwendig sein, doch diese früher als Notfall-OP angesehene Maßnahme kommt inzwischen viel zu oft zur Anwendung. Es ist in weiten Teilen der Bevölkerung der Eindruck entstanden, dass dem Delmenhorster Stadtkrankenhaus höhere Einnahmen durch potenziell mehr Kaiserschnitte wichtiger sind als eine einfühlsame Geburtshilfe. Krankenhaus-Geschäftsführer Florian Friedel betonte bereits 2017 gegenüber NWZ-online sein Interesse an mehr Profit und Wachstum. Dass er mit Wachstum in erster Linie die Finanzen meinte, dürfte anhand der neuerlichen Entscheidung gegen Frau Dr. Lüdemann deutlich werden. Im GG, Artikel 2, steht „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.“ Körperliche Unversehrtheit beinhaltet, dass riskante medizinische Maßnahmen nur dann zur Anwendung kommen, wenn es keine andere Wahl gibt. Das Wohl von Mutter und Kind muss vor monetären Erwägungen stehen! Darum sollen Dr. Lüdemann und ihr Hebammenteam am JHD bleiben, damit gebärende Frauen aus Delmenhorst und Umgebung weiterhin zusammen mit einer erfahrenen Ärztin und ihrem Team entscheiden können, welche Maßnahmen für sie und ihr Kind notwendig sind und welche nicht.


Als unangemessen melden
Es gab einen Fehler beim Senden deiner Dateien und/oder Reports