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Diese Petition wurde beendet
"Jitze längt’s! Kita-Kosten von den Steuern abziehen."

"Jitze längt’s! Kita-Kosten von den Steuern abziehen."

Diese Petition wurde beendet
65 haben unterzeichnet. Erreichen wir  250
65 Unterschriften

Hans K.
hat diese Petition erstellt, an folgende Zielperson/Zielgruppe:
Grosser Rat des Kantons Bern
Petition „Jitze längt’s! Kita- und Tagesschul-Kosten von den Steuern abziehen.“

Eltern, die familienexterne Kinderbetreuung in Anspruch nehmen, sollen in der Steuererklärung nicht höhere Kosten als bisher abziehen dürfen. Das findet die Finanzkommission (Fiko) des bernischen Grossen Rats. Dabei hatte das Kantonsparlament Anfang Juni einen Vorstoss angenommen, der zum Ziel hat, den maximal möglichen Abzug von heute 3100 auf künftig maximal 8000 Franken zu erhöhen. Fast alle Fraktionen unterstützten diesen überparteilich eingereichten Vorstoss. Nun soll das Rad der Zeit wieder zurückgedreht werden – ein Schlag ins Gesicht aller berufstätigen Mütter und Väter, die auf die Fremdbetreuung ihrer Kinder angewiesen sind. Dies notabene in Zeiten, wo der Kanton Gewinne budgetiert.

Bei zwei Krippentagen pro Woche kostet die Fremdbetreuung pro Kind und Jahr zirka 12‘000 Franken. Bei zwei Kindern sind dies 24‘000 Franken, bei dreien 36‘000 Franken. Von den Steuern abgezogen werden können auf Kantonsebene aber bloss gut 3‘000 Franken pro Jahr und Kind.

Angesichts der Zuwanderungsinitiative, des Fachkräfte-Mangels und der Notwendigkeit, Beruf und Kinderbetreuung aufeinander abzustimmen, ist dies grundfalsch! Es kann nicht sein, dass wegen der Kita-Kosten gerade gut qualifizierte Frauen oder Männer indirekt an den Herd gezwungen werden – und dies in Zeiten, wo unsere Volkswirtschaft auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen ist. Da investieren wir Millionen in die gute Ausbildung unserer jungen Menschen – und kaum im Beruf stehend, stellen wir sie vor die Wahl: Kinder oder beruflicher Erfolg. Es braucht mehr gute Familienpolitik in Bern. Diese Petition an den Grossen Rat wird die Stimme der Betroffenen ins Rathaus bringen.
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