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Wie ein Vergewaltigungsopfer Afghanistan verändern könnte

Verfasst am: 5 Juli 2012
Eine junge Frau wurde von einer Bande mächtiger afghanischer Polizisten entführt, vergewaltigt und fünf Tage lang an eine Wand gekettet. Doch Sie wehrt sich und tut, was Frauen in Afghanistan eigentlich untersagt ist -- gemeinsam können wir ihr helfen und Gerechtigkeit für alle Frauen in Afghanistan erlangen.

Gemäß tief verwurzelter kultureller Gepflogenheiten wurde sie "entehrt" und müsste Selbstmord begehen -- es sei denn, ihre Vergewaltiger werden verurteilt, um ihre Ehre und Würde wiederherzustellen. Afghanistans Justizsystem versagt routinemäßig, diese Fälle vor Gericht zu bringen. Bisher wurden die Hauptverdächtigen in diesem Fall nicht strafrechtlich verfolgt, wahrscheinlich in der Hoffnung, dass die internationale Aufmerksamkeit nachlässt. Jeder Tag, der ohne eine Verhaftung vergeht, rückt die junge Frau näher an den Selbstmord -- aber es gibt Hoffnung.

Dieses Wochenende treffen sich die USA, Deutschland, Japan und andere wichtige Geberländer und werden voraussichtlich 4 Milliarden für Afghanistan bereitstellen -- Geld, das auch für die Bezahlung der für die Vergewaltigung von verantwortlichen Polizeikräfte eingesetzt wird. Ein weltweiter Protestruf könnte die Geberländer bloßstellen und sie zwingen, ihre Hilfszahlungen von konkreten Schritten zur Bekämpfung von Vergewaltigung und zum Schutz von Frauen abhängig zu machen. Es bleibt nicht viel Zeit -- Unterzeichnen sie die Petition zur Rettung der jungen Frau und unsere Unterschriften werden direkt an der Geberkonferenz in Tokio übergeben.