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Freiheit für Biram: Schluss mit Sklaverei in Mauretanien

An Mohamed Ould Abdel Aziz, Präsident von Mauretanien, die Europäische Union und Entscheidungsträger weltweit:

Als Bürgerinnen und Bürger aus aller Welt sind wir der Überzeugung, dass Sklaverei in all ihren Formen abgeschafft werden muss. Wir fordern Sie auf, alles in Ihrer Macht stehende zu tun, um Biram Dah Abeid, einen der Anführer der mauretanischen Anti-Sklaverei-Bewegung, sowie seine Kollegen umgehend und bedingungslos freizulassen, Anti-Sklaverei-Organisationen rechtlich anzuerkennen und echte Fortschritte im Kampf gegen diese Gräueltaten in Mauretanien zu machen. Wir fordern die EU auf, die Zahlungen aus dem Europäischen Entwicklungsfonds auszusetzen, sollten diese Schritte nicht unternommen werden. Ferner appellieren wir an alle Regierungen, dringend zu handeln, um der Schande der Sklaverei im 21. Jahrhundert ein Ende zu setzen.

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Im Alter von fünf Jahren wurde ich zur Sklavin. Jeden Tag musste ich das Vieh hüten und jede Nacht wurde ich von meinem Sklavenhalter vergewaltigt. Die ganze Zeit über dachte ich, das sei normal. Ich kannte es einfach nicht anders.

In Mauretanien, meinem Heimatland, leben noch heute Hunderttausende von Menschen unter solchen Bedingungen. Doch ich hatte Glück. Mein Bruder entkam seinen Sklavenhaltern und fand eine Organisation, die gegen Sklaverei ankämpft. Um mich zu befreien, bat er sie um Hilfe. Doch als sie mich abholen wollten, weigerte ich mich anfangs. Ich konnte mir ein Leben ohne meine Sklavenhalter nicht vorstellen. Ein Leben, das aus pausenloser Arbeit bestand, selbst während der Schwangerschaft und als ich in den Wehen lag. Ein anderes Leben kannte ich nicht.

Der Mann, der mich befreite und dessen Lebensziel es ist, versklavten Menschen wie mir zu helfen, sitzt jetzt hinter Gittern, weil er die Sklaverei öffentlich anprangert. Doch schon morgen findet ein Berufungsverfahren statt, das seine Freiheit bedeuten könnte. Wenn Hunderttausende von uns weltweit ihre Stimmen für Biram Dah Abeid laut werden lassen, können wir seine Ketten sprengen, damit er weiter für die Befreiung anderer kämpfen kann. Macht jetzt mit.

- Haby mint Rabah mit Avaaz