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Keine halben Kinder - ALLE Kinder haben Rechte!

Keine halben Kinder - ALLE Kinder haben Rechte!
  
  

 


Weshalb dies wichtig ist

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) sind nicht nur Flüchtlingskinder sondern vor allem Kinderflüchtlinge. Auf politischer Ebene wird das Thema Asyl heftig diskutiert. Die Leidtragenden sind die Betroffenen selbst. Viele der Schutzsuchenden sind Kinder und Jugendliche die ohne ihre Eltern nach Österreich gekommen sind. Als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) haben sie ein Recht auf Schutz und Hilfe durch Österreich. Sie müssen altersentsprechend betreut werden und in speziellen Einrichtungen untergebracht werden.

Statt diesem kinderrechtlichen Auftrag nachzukommen,
werden derzeit 1.500 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Massenquartieren verwahrt. Manche haben nicht mal mehr ein Bett und müssen auf dem Boden oder in der Wiese schlafen. Von Betreuung kann man nicht mehr sprechen.

Wir machen die Politik und die VerantwortungsträgerInnen
aufmerksam, dass wir mit diesem Vorgehen nicht einverstanden sind. Wir wollen keine Politik der halben Kinder. Jedes Kind muss in Österreich gleich viel wert sein - die UN Kinderrechtskonvention fordert: alle Kinder haben Rechte! Und wir fordern, dass die Konvention über die Rechte des Kindes auch eingehalten wird.

Konkret sehen wir uns mit folgenden Problemen konfrontiert:
  • 1.500 unbegleitete minderjährige
    Flüchtlinge werden in ungeeigneten Massenquartieren verwahrt
  • für 1.500 unbegleitete minderjährige
    Flüchtlinge fühlt sich niemand zuständig
  • unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sind
    Österreich weniger wert als andere Kinder
  • bei unbegleiteten minderjährige Flüchtlinge
    werden rechtswidrige Altersgutachten durchgeführt
  • Asylverfahren von unbegleiteten
    minderjährigen Flüchtlingen dauern viel zu lange
  • unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden
    in ihren Kinderrechten beschnitten

Daher fordern wir:

  • Sofortmaßnahmen zur Behebung der Missstände
    in den Massenquartieren
  • Die Kinder- und Jugendhilfe muss
    Verantwortung übernehmen
  • Die Erhöhung der Tagsätze für unbegleitete
    minderjährige Flüchtlinge auf das Niveau der Kinder- und Jugendhilfe
  • Altersgutachten nur bei ausreichendem
    Verdacht der Volljährigkeit
  • Zügige Abwicklung von Asylverfahren
  • Gleiche Rechte für alle Kinder, keine
    Diskriminierung (Schutz und Hilfe, Bildung, faire Verfahren, Erholung, etc.)
Unsere Forderungen richten sich an:
  • Bundesministerin Johanna Mikl-Leitner
  • Bundesministerin Sophie Karmasin
  • Landeshauptleute der Bundesländer der Republik Österreich

Gepostet Juni 22, 2015
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