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Für den Erhalt des Raumes mo.ë in der Thelemangasse 4

Für den Erhalt des Raumes mo.ë in der Thelemangasse 4
  
  

 


Weshalb dies wichtig ist

Der Kunst- und Kulturverein mo.ë droht seine Räumlichkeiten Ende 2015 zu verlieren – für die Wiener Kulturlandschaft wäre das ein großer Verlust.

In den letzten fünf Jahren ist mit dem mo.ë ein wichtiger Ort für Produktion und Experiment entstanden, der sich an unterschiedlichste Öffentlichkeiten wendet. Ein beweglicher Raum der freien Szene, den Wien unbedingt braucht!

Die ehem. K.u.k. Orden- u. Medaillenfabrik Mandelbaum in der Thelemangasse 4 soll von der Immobilienfirma Vestwerk „aufgewertet“ und in Luxuslofts umgewandelt werden.

Damit steht die Existenz eines transdisziplinär agierenden Kunstvereins und die Erhaltung von leistbarem Wohn- und Arbeitsraum in der Nachbarschaft auf dem Spiel. Auch die öffentliche Zugänglichkeit eines Ortes in Hernals, an dem sich die Wiener Stadt- und Bezirksgeschichte jenseits des Gürtels ablesen lässt, ist bedroht. Die von der Familie Mandelbaum erbaute Fabrik ist Schauplatz der in dem Roman “Ewigkeitsgasse” erzählten Familiengeschichte Frederic Mortons.

Wiens Kulturlandschaft würde ein Versuchsfeld verlieren - einen Knotenpunkt, der Architektur, bildende und darstellende Künste, Forschung, Literatur und Musik mit internationalen Szenen verknüpft.

Aus gegebenem Anlass beschäftigt sich unser Dezember-Programm „Have you seen our house?“ mit Fragen der Raumproduktion und Raumaneignung.
Eröffnung Di 1. Dezember, 19.00http://www.moe-vienna.org/

Wir hoffen auf breite Unterstützung,
mo.ë-Team

Gepostet November 27, 2015
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