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Keine Einsparungen bei jungen Beamten!

Keine Einsparungen bei jungen Beamten!

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Diese Petition wurde von Studierendenselbstverwaltung Hochschule K. erstellt und repräsentiert nicht unbedingt die Ansichten der Avaaz-Gemeinschaft.
Studierendenselbstverwaltung Hochschule K.
hat diese Petition erstellt, an folgende Zielperson/Zielgruppe:
Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg,
Alle Abgeordneten des Landtages Baden-Württembergs
Wir, die Studenten der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und die Studenten der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg sind Opfer der Sparmaßnahmen der Landesregierung Baden-Württembergs.
Die Landesregierung vergreift sich an denen, die sich nicht wehren können - an uns.
Uns Beamtenanwärtern ist es gesetzlich verboten zu streiken. Außerdem musste sich ein jeder von uns dazu verpflichten, für fünf Jahre nach Abschluss unseres Studiums im öffentlichen Dienst in Baden-Württemberg zu arbeiten. Dadurch wurden wir unweigerlich an das Land gebunden.

Diese Verpflichtung sind wir auch bereitwillig eingegangen - zu den damaligen Bedingungen. Wir haben das Studium der öffentlichen Verwaltung unter den bisherigen Voraussetzungen begonnen und fest damit gerechnet, dass wir nach dem Studium in die Besoldungsgruppe A9 übernommen werden.

Jetzt will die Landesregierung das Eingangsgehalt von jungen Beamten im gehobenen Dienst um 140 €, und das für Beamte im höheren Dienst um 600 € im Monat kürzen.
Solch eine nachträgliche Kürzung sehen wir als einen gemeinen Trick an, um die auszunutzen, die schon an das Land gebunden sind, sich aber nicht mehr wehren können / dürfen.

Zudem ist diese Kürzung auch ein falsches Signal für die Zukunft.
Durch die Vergreisung der Ämter ist es für die Zukunft unerlässlich, dass qualifizierte und motivierte junge Beamte nachrücken. Doch wer will unter diesen Voraussetzungen freiwillig noch Beamter werden? Ohnehin bekommt man schon jetzt in der freien Wirtschaft eine bessere Bezahlung. In Zeiten des großen Fachkräftemangels sind Einkommenskürzungen deshalb kontraproduktiv.
Auch die langen Arbeitszeiten von 41 Stunden pro Woche und die vergleichsweise wenigen Urlaubstage machen den Beruf nicht gerade attraktiver.
Doch Deutschland braucht gute und motivierte junge Beamte! Wir sind es schließlich, die die Gesetze anwenden und umsetzen und somit das Leben, wie Sie es kennen, ermöglichen.

Wir sind die Beamten von morgen und sind bereit etwas zu verändern. Die Regierung sollte sich nicht von Anfang an gegen uns stellen, sondern sollte mit uns kooperieren und uns nicht in unserer Motivation durch Kürzungen ausbremsen!

In den vergangenen Monaten haben sich viele Studierende der Hochschulen in Kehl und Ludwigsburg mit einem Schreiben an Landtagsabgeordnete gewandt. Die Antworten, wenn es überhaupt welche gab, fielen in den meisten Fällen recht spärlich aus. Es kamen immer wieder dieselben Floskeln, dass wir alle zusammen sparen müssten und dass man uns zwar verstehe, aber wir die Kürzungen einfach hinzunehmen hätten.
Doch an der Zukunft zu sparen ist aus unserer Sicht der falsche Weg.

Deshalb bitten wir Sie: Unterstützen Sie uns! Bitte unterzeichen Sie die Petition, um uns jungen Beamten zu helfen!

Verfasst am: 9 Oktober 2012 (Aktualisiert:

14 April 2015)
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