Aktualisieren Sie Ihre Cookie-Einstellungen .
Klicken Sie 'Alle zulassen' oder aktivieren Sie die 'Targeting-Cookies'
Indem Sie weiterfahren, akzeptieren Sie die Datenschutzrichtlinien von Avaaz. Diese erläutern, wie Ihre Daten gesichert und genutzt werden können.
Verstanden
Schweizer Energiewende mit der lokalen Wirtschaft

Schweizer Energiewende mit der lokalen Wirtschaft

1 haben unterzeichnet. Erreichen wir
50 Unterschriften

Schließen Sie Ihre Unterschrift ab

,
Avaaz.org schützt Ihre persönlichen Daten und wird Sie über diese und ähnliche Kampagnen auf dem Laufenden halten.
Diese Petition wurde von Stefan K. erstellt und repräsentiert nicht unbedingt die Ansichten der Avaaz-Gemeinschaft.
Stefan K.
hat diese Petition erstellt, an folgende Zielperson/Zielgruppe:
Nationalrat und Ständerat, Kantonsparlamente und -Regierungen, Gemeinderäte

Der Atomausstieg ist zwar im Sommer 2011 von Bundesrat und Parlament offiziell beschlossen worden, doch wurden griffige Massnahmen zur Umsetzung seit den Wahlen im Herbst 2011 bis heute alle verworfen. Die Lösungen sind vorhanden, doch politisch mehrheitlich noch nicht gewollt. Die Gegnerschaft des Atomausstiegs behauptet weiterhin, dass der Ausstieg nicht machbar sei. Anstatt zum Wohle der Bevölkerung zu entscheiden, arbeiten diese Politiker lieber ins eigene Portemonnaie. Wenn die Schweiz nicht handelt, handelt niemand; wenn doch, mit globaler Auswirkung.



Momentan sind beim Bund 20'000 unbearbeitete Gesuche für kostendeckende Einspeisevergütungen für private Photovoltaikanlagen hängig. Diese Anlagen in Betrieb alleine würden gut die Hälfte der jetzt betriebenen schweizerischen Atomkraftwerke ersetzen. Leider sind die Prioritäten budgetmässig momentan so gesetzt, dass erneuerbare Energieträger keine Chance haben, zu einem Durchbruch im Sinne einer Energiewende zu kommen. Stattdessen wird die Atomenergie-Lobby indirekt stark subventioniert. Wenn bezüglich Kostenwahrheit beim Atomstrom gleich gerechnet würde wie beim Solarstrom, müsste der Atomstrom 10-mal mehr kosten als heute. Ohne eine rechtzeitige Energiewende kann die Schweiz ihre Klimaziele, durch welche die globale Erderwärmung bis 2020 auf maximal 2 Grad Celsius beschränkt werden soll, nicht erreichen. Artikel dazu von Regula Rytz, Co-Präsidentin Grüne Schweiz und dem Tagesanzeiger: http://www.vimentis.ch/d/dialog/readarticle/klimafreundlicher-und-landschaftsschonender-atomausstieg/; http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Uns-bleibt-nicht-viel-Zeit/story/28022549

Immer mehr Grosskonzerne diktieren den Strommarkt und versuchen die Politik in ihrem Sinne gestaltet zu haben. Das kann dem Lokalgewerbe irgendwann ans Überleben gehen. Der Umstieg auf erneuerbare Energieträger hätte für das Lokalgewerbe nachhaltig Aufträge zur Folge. Die Regionen würden unabhängiger voneinander existieren und wirtschaften; es würden nachhaltige Regionalwirtschaftskreisläufe entstehen, welche der Bevölkerung die Ernährung, sonstige benötigte Produkte und sinnvolle Arbeiten sicherstellen. An die Stelle des zerstörerischen quantitativen Wachstums tritt das qualitative Wirtschaftsachstum im Nachhaltigkeitsbereich. 2/3 der globalen Geldvermögen sind auf Schweizer Banken angelegt. Eine globale Energiewende ist von nachhaltigen Investitionen genau dieser Banken abhängig, von welchen sich die Schweizer Politik nicht mehr kaufen lassen darf. Denn die Schweizer Politik ist nicht nur für die Rahmenbedingungen der Energieproduktion zuständig, sondern auch für diejenigen des Bankwesens. Die Welt ist auf eine nachhaltige Schweiz angewiesen, die sich die Energiewende als reichstes Land am ehesten leisten kann und auch leisten muss. Die europäische Energiewende ist in den EU-Ländern mit Inkrafttreten des ausbeuterischen ESM-Vertrags vorübergehend beerdigt worden und braucht einen Anschub von aussen.


Eine Schweizer Energiewende wäre auch international von Bedeutung: Indirekt würden durch die schweizerischen bzw. mitteleuropäischen Regionalkreisläufe auch ferne lokale Wirtschaftskreisläufe gestärkt, da die skrupellosen international tätigen Unternehmen wirtschaftlich immer weniger Überlebenschancen hätten, wenn sie nicht ebenfalls in Nachhaltigkeit investieren. Die Folge wäre mehr globaler Frieden, weniger Hungersnöte, weniger Flüchtlinge.


Die Initiative für eine grüne Wirtschaft ist neben der Atomausstiegsinitiative die gesetzliche Absicherung der Energiewende in der Verfassung. Damit das Wesen der Energiewende schon vor den Abstimmungen darüber in der Bevölkerung bekannt ist und die jetzigen Politiker von der Bevölkerung das klare Zeichen erhalten, dass die Politik von sich aus auch schon vorher nachhaltig tätig werden soll, gibt es diese Petition.


Die Volksinitiativen: http://www.grueneinitiativen.ch/web/grn/volksinitiative/infos http://www.grueneinitiativen.ch/web/grn/volksinitiative_atomausstieg/infos_atomausstieg




Zeigen wir unseren Politikern, dass es uns ernst ist mit der Energiewende, weil daran unsere und die Zukunft unserer Kinder hängt.


Der aktuelle Stand dieser Petition ist für Politikerinnen und Politiker per Vimentis-Blogeintrag mit dem gleichen Titel jederzeit abrufbar.


Die facebook-Veranstaltung zum Weiterverbreiten der Petition: https://www.facebook.com/events/269859376460003/














































































































































































Gepostet (Aktualisiert )
Als unangemessen melden
Es gab einen Fehler beim Senden deiner Dateien und/oder Reports