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Stoppt die Zerstörung des Urwaldes Weißwasser

Stoppt die Zerstörung des Urwaldes Weißwasser

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Diese Petition wurde von Norman F. erstellt und repräsentiert nicht unbedingt die Ansichten der Avaaz-Gemeinschaft.
Norman F.
hat diese Petition erstellt, an folgende Zielperson/Zielgruppe:
Stanislaw Tillich,
Matthias Platzeck,
Peter Altmeier
Ein hunderte Jahre altes Waldgebiet in der Oberlausitz, einer der letzten Urwälder Deutschlands, wird in wenigen Monaten verschwunden sein. Der Grund für die Rodung des einstigen Naturschutzgebietes mit z.T. über 400 Jahre alten Bäumen ist die progressive Erschließung von Braunkohleflözen zur Energiegewinnung. 2007 erfolgte dessen Entwidmung durch die sächsische Landesregierung um einen 1994 beschlossenen Braunkohleplan zu entsprechen. Nicht nur liefert eine aktuelle Studie (http://www.die-klima-allianz.de/studie-belegt-neue-tagebaue-unwirtschaftlich-uberflussig-und-umweltschadlich/?portal=59) Evidenz gegen die Wirtschaftlichkeit und für die Umweltschädlichkeit dieses Unterfangens, darüberhinaus verlieren seit Beginn der Verwüstungen tausende von Menschen ihre Heimat und kulturellen Wurzeln. Davon waren und sind auch ethnische Minderheiten betroffen. Nach Lutz Stucka war für die Sorben dieser Urwald seit vielen Jahrhunderten ein unantastbarer, kultureller und religiöser Mittelpunkt (2008, Ein uralter Wald mit seinen Geschichten und Sagen : vom slawischen Kultplatz zum bedeutenden Jagd-, Forst- und Naturschutzgebiet der Lausitz. Cottbus : Regia-Verl.).
In einem Bericht schätzen naturkundige Bewohner, dass ca. 100 unter Naturschutz stehende und teilweise vom Aussterben bedrohte Pflanzenarten, wie die bunte Schwertlilie, im Urwald Weißwasser beheimatet sind (http://tagebauwald.natur-talente.de/). Auch der Eremit, ein seltener und in der Roten Liste für gefährdete Arten aufgeführter Käfer, sei hier gesichtet worden. Das Landratsamt Görlitz verwehrt jegliche Einsicht in das im Auftrag Vattenfalls erstellte Artengutachten, da der Bergbaubetreiber Urheberrechte dafür geltend macht. Eine Klage auf Akteneinsicht wurde bereits durch die Umweltgruppe Cottbus beim Verwaltungsgericht Dresden eingereicht
Ab Juni diesen Jahres entscheiden die regionalen Planungsverbände über die Zukunft der Braunkohle und damit über einen neuen Vorstoß in den umgebenden Trebendorfer Tiergarten.

Etwa die Hälfte des ehemals 100 Hektar großen Waldes sowie Pückler's erster Landschaftspark sind bereits den Baggern von Vattenfall zum Opfer gefallen (http://goo.gl/maps/FNS1b). Die Zeit drängt, da die nächste Vorfeldberäumung unmittelbar bevor steht.

Sammeln wir jetzt genügend Stimmen, unterstützen wir die laufenden Bemühungen zur Rettung des Urwaldes Weißwasser, machen wir das Geschehen einer großen Öffentlichkeit zugänglich, so verschaffen wir uns damit Gehör bei den zuständigen Behörden und können ein Moratorium und Aussetzen der Urwaldrodung erwirken um den verbleibenden Wald, die seltene Flora und Fauna sowie die Heimat tausender Menschen zu retten.

© Fotos: Julia-Jaro-Oberer.de

PS: Eine weitere Petition direkt an den Bundespräsidenten könnt ihr hier unterstützen: https://www.change.org/de/Petitionen/bundespr%C3%A4sident-hitlers-enteignungsgesetze-endlich-abschaffen?share_id=yrBIojvDLb&utm_campaign=mailto_link&utm_medium=email&utm_source=share_petition

Aktionsbündnis gegen den geplanten Tagebau Nochten II: http://www.strukturwandel-jetzt.de/de/nochten-heute/ausgabe-02-2013/71-02-2013-verheyen

Beitrag im MDR: http://www.mdr.de/echt/tagebau140.html

Informationen über die weiteren geplanten Abbaugebiete und ihre Auswirkungen:
http://www.lausitzer-braunkohle.de/feld_nochten.php

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