Aktualisieren Sie Ihre Cookie-Einstellungen.
Klicken Sie 'Alle zulassen' oder aktivieren Sie die 'Targeting-Cookies'
Indem Sie weiterfahren, akzeptieren Sie die Datenschutzrichtlinien von Avaaz. Diese erläutern, wie Ihre Daten gesichert und genutzt werden können.
Verstanden
Wir verwenden Cookies, um zu analysieren, wie Besucher diese Website nutzen und um Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung zu bieten. Hier finden Sie unsere Cookie-Richtlinie.
OK
Coronavirus: Forderung nach einer mehrsprachigen Berichterstattung im Fernsehen/Rundfunk

Coronavirus: Forderung nach einer mehrsprachigen Berichterstattung im Fernsehen/Rundfunk

78 haben unterzeichnet. Erreichen wir  100
78 Unterschriften

 

Schließen Sie Ihre Unterschrift ab

,
Indem Sie fortfahren, willigen Sie ein, E-Mails von Avaaz zu erhalten. Unsere Datenschutzrichtlinie sorgt für den Schutz Ihrer Daten und erklärt, wie diese verwendet werden können. Sie können sich jederzeit abmelden.
Diese Petition wurde von kargah eV. gemeinnütziger interkultureller V. erstellt und repräsentiert nicht unbedingt die Ansichten der Avaaz-Gemeinschaft.
kargah eV. gemeinnütziger interkultureller V.
hat diese Petition erstellt, an folgende Zielperson/Zielgruppe:
Sende- sowie Rundfunkanstalten
Zurzeit erleben wir als interkultureller-, gemeinnütziger Verein eine große Verunsicherung bei Migrant*innen/Geflüchteten, aufgrund des Coronavirus. Wegen der vorhandenen Sprachbarrieren sind viele Menschen von tagesaktuellen Neuigkeiten ausgeschlossen. Sie versuchen sich über die Medien ihrer Herkunftsländer auf dem Laufenden zu halten, die hinsichtlich Deutschland jedoch – wenn überhaupt – nur zeitversetzt, nicht regionsbezogen und in Teilen sogar falsch informieren.

Zwar begrüßen wir das mehrsprachige Informationsangebot diverser Träger angesichts des Coronavirus, jedoch nutzen Bund, Länder, sowie Kommunen dabei in weiten Teilen das Internet, um Informationen, meist in Textform, zugänglich zu machen. Mehrsprachige Informationen sind aber meist zu versteckt. Informationen nur in deutscher Textform sind außerdem für viele sprachlich zu anspruchsvoll und für die vielen Menschen, die noch nicht lateinisch alphabetisiert sind, gar nicht zugänglich.

Daher nutzen Migrant*innen/Geflüchtete vermehrt die klassischen Wege zur Informationsbeschaffung, sprich das Fernsehen/Radio, was insbesondere für Menschen fortgeschrittenen Alters gilt. 

Wir rufen die öffentlich-rechtlichen-, sowie privaten Sender daher dazu auf, zu gewährleisten, dass alle Menschen in unserem Land ausnahmslos informiert werden. Denn niemand darf in dieser außerordentlich prekären Situation aufgrund sprachlicher Barrieren ausgegrenzt, benachteiligt und gefährdet werden.  

Zu empfehlen wäre es, kompakte Beiträge á zwei Minuten auf türkischer-, kurdischer- arabischer-, sowie englischer Sprache im Anschluss an die deutsche Berichterstattung auszustrahlen, was eine zusätzliche Berichterstattung von acht Minuten bedeuten würde, schlussendlich jedoch Leben retten könnte. 
Verfasst am: 26 März 2020 (Aktualisiert:

30 März 2020)
Als unangemessen melden
Es gab einen Fehler beim Senden deiner Dateien und/oder Reports