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An den Niedersächsischen Landtag: Stopp für industrielle Biogas-Großanlage im Wasserschutzgebiet

An den Niedersächsischen Landtag: Stopp für industrielle Biogas-Großanlage im Wasserschutzgebiet
  
  

 


Weshalb dies wichtig ist

Trinkwasserschutz ist wichtiger als Eigennutz: Private Investoren wollen eine Riesenbiogasanlage (5 MW) mitten im Wasserschutzgebiet Groß Meckelsen, Lk. ROW-D, ausschließlich mit nachwachsenden Rohstoffen, v. a. Mais, füttern.
Die katastrophalen Folgen: Unser aller Trinkwasser aus der EU-geschützten Rotenburger Rinne würde durch Nitrate und Pestizide in den nächsten 20 Jahren unverantwortlich hoch belastet und für nachkommende Generationen ungenießbar werden. Schon heute ist nachgewiesen, dass im Grundwasserkörper der Oste, wo schon illegal Maisanbau bis an das Ufer heran betrieben wird, die Werte deutlich überhöht sind. Die anfallenden Gärreste aus dieser Mammutanlage würden Grund und Boden zusätzlich belasten, die An- und Abtransporte für die Riesenmengen organischer Masse würden im Einzugsbereich zu erheblichen Verkehrsstaus und zu einer insgesamt negativen Klimabilanz führen. Außerdem würden wertvolle Flächen, die für gesunde Nahrungsmittel und Viehfutter benötigt werden, für Energiemasse und den Profit einiger Investoren geopfert.
Wir fordern das niedersächsische Umweltministerium des grünen Ministers Stefan Wenzel auf, sofort die Planungen für dieses Wahnsinnsprojekt zu stoppen und alternative Energien aus Biomasse nur aus Reststoffen und dezentral in kleinen Anlagen zuzulassen. Das verlangt sogar das eigene Regierungsprogramm! Also Herr Wenzel: Handeln Sie schnell, damit sie als Grüner glaubwürdig bleiben!

Gepostet Dezember 14, 2013
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