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Gebt Mexiko zurück, was uns gehört - Die HEILIGE FEDERKRONE des 9. Aztekenkaisers MONTEZUMA!

Gebt Mexiko zurück, was uns gehört - Die HEILIGE FEDERKRONE des 9. Aztekenkaisers MONTEZUMA!
  
  

 


Weshalb dies wichtig ist

Die Federkrone Montezumas ist die einzige erhaltene Federkrone der alten Zeit. Sie besteht aus genau 400 grünen Schwanzfedern des Regenwaldvogels Quetzal, der u. a. für die Azteken und Mayas ein sehr heiliger Vogel ist. Sie ist mit Goldplättchen besetzt, die die Sonne symbolisieren, ursprünglich nummeriert waren und kosmische Berechungen ermöglichten.

Nach der Ermordung Montezumas (1520) wurde die Krone von den Spaniern geraubt und ging später aus habsburgischem Familienbesitz in den Besitz des Museum für Völkerkunde Wien über, dem heutigen "Weltmuseum". Seither geht das Land Österreich davon aus, dass die Federkrone legal erworben wurde und der Erwerb geraubten Gutes auch rechtmäßig sei.

Seit Jahrzehnten fordern wir, die Nachfahren der Azteken, vergeblich die Rückgabe der heiligen Federkrone an Mexiko, denn sie repräsentiert, analog zur päpstlichen Mitra, nicht nur die politische und wirtschaftliche Macht, sondern auch die noch wichtigere, die spirituelle Macht. Drei offizielle Anträge der österreichischen Parteien SPÖ und der Grünen auf Rückgabe, Schenkung und Dauerleihgabe (vom 11.05.2005, 07.03.2007 und 11.03.2009) blieben bisher unbeantwortet und wurden vertagt. Bereits 1996 hatte der damalige Bundespräsident Thomas Klestil eine Rückgabe der Federkrone zugesichert als Zeichen der Dankbarkeit dafür, dass Mexiko als erstes Land 1938 im Völkerbund gegen die Annektion Österreichs durch das NS-Regime protestiert hatte. Jedoch geschah nichts.

Einem Gutachten der Technischen Universität (TU) Wien zufolge wäre für einen Transport der Krone ein Container notwendig, der ein Flugzeug von 350 (!) Metern Länge erfordern würde. Somit sei sie nicht transportfähig.

"Keiko", der fünf Tonnen schwere Orca-Wal aus dem Film "Free Willy" wurde lebend zusammen mit TONNEN von EIS und WASSER von Mexiko-Stadt aus in einer Herkules-Transportmaschine nach Oregon umgesiedelt, einige Jahre später sogar nach Island. Der Killerwal wurde insgesamt 4 Mal mit dem Flugzeug transportiert! Die Krone unbeschädigt nach Mexiko zu fliegen, wäre eine Kleinigkeit!

Das Gutachten der TU Wien ist eine Farce, ein geschicktes Ausweichmanöver, um sich der moralischen Verantwortung nicht stellen zu müssen und sich der Kritik zu entziehen!

Ausschnitt aus dem Buch „Die Zerstörung der Indien“ des Pfarrers Bartholome de las Casas (16. Jahrhundert), ein Augenzeugenbericht:

„Es wurde schon erwähnt, dass die Spanier scharfe und bissige Hunde dressierten, damit sie die Indianer töteten und zerstückelten. Alle, die wahre Christen sind, und all jene, die keine sind sollen wissen, wenn man aus der Welt hört, dass sie, um die besagten Hunde halten zu können, viele Indianer in Ketten auf ihren Wegen mitnahmen wie Schweineherden: Sie töteten sie, und sie hatten öffentliche Metzgereien für Menschenfleisch, und sie sagten untereinander: ´Gib mir ein Viertel von einem dieser Wesen, damit ich meine Hunde füttern kann, bis ich selbst einen umgebracht habe.` Es war, als ob sie sich Schweine- oder Kalbsstücke ausliehen. Es gab andere, die mit ihren Hunden morgens auf die Jagd gingen, und wenn sie zurückkehrten, wurden sie gefragt, wie es ihnen ergangen sei. Sie antworteten folgendermaßen: ´Es ging mir gut, denn meine Hunde haben 15 bis 20 Indianer getötet.`

Sie ermordeten die Bewohner ganzer Dörfer und Städte, und kein einziges armes Wesen wurde am Leben gelassen, obwohl es in der Natur der Indianer lag, Leute immer mit Freude und Geschenken zu empfangen. Tausende und Abertausende wurden in Ketten aneinandergepfercht, um die Sachen der Spanier zu tragen, die man auf ihre Rücken warf. Bei den Azteken wurden einmal 6000 weggeschickt, aber nur vier kehrten zurück. Alle anderen sind unterwegs gestorben. Die Ketten waren um ihren Hals gelegt, und wenn mehrere von Hunger und Mühsal krank und müde wurden, so lösten die Spanier nicht die Ketten, sondern sie schnitten einfach den Hals durch, so dass der Kopf zur einen und der Körper zur anderen Seite fiel.

Während ihrer Tänze, wenn sie unbewaffnet sind, werden sie mit den Worten `Santiago zu denen` angegriffen, und mit blanken Lanzen werden die zierlichen, nackten Körper getötet, und es fließt viel Blut, so dass kein einziger am Leben bleibt. Das gleiche machen sie an anderen Plätzen.

Die Erde, die wirklich wie ein Paradies aussah, war mehr bewohnt als überall sonst auf der Welt…, jetzt ist alles so zerstört und menschenleer, und egal, wie hart man ist, tritt das Leid dennoch bis ins Innerste des Körpers ein… Tausenden und Abertausenden Indianern schnitten sie wegen Kleinigkeiten Ohren, Nasen und Hälse ab, bei den meisten aber grundlos. Wollten Indianer nicht das tun, was die Spanier sagten, und flohen sie in die Berge, wurden sie als Rebellen bezeichnet, und man schickte Truppen, deren Aufgabe es war, die Flüchtlinge zu finden und keinen einzigen am Leben zu lassen. Oftmals wurden sie haufenweise von den Felsen gestoßen.

Ich versichere, dass bis zum heutigen Tage seit der Entdeckung der Indien niemals und in keinem einzigen Teil die Indianer den Christen etwas Schlechtes getan hätten, ohne dass sie zuerst beraubt, misshandelt, betrogen worden wären, im Gegenteil, sie haben die Spanier gerne empfangen, bis diese mit ihren Taten zeigten, was sie wollen und wer sie sind.“

Ich fordere das Land Österreich auf: Macht Euch nicht länger zu Komplizen der Mörder und Verbrecher der damaligen Zeit! Es ist völlig belanglos, wem unsere heilige Krone "gehört"! Nach 500 Jahren im Exil muss sie endlich zurück nach Mexiko kommen, wo sie hingehört!

Als einen Akt der Menschlichkeit und als symbolische Wiedergutmachung für den Genozid an den indianischen Völkern: Gebt uns unsere Identität zurück! Gebt uns zurück, was uns gehört: Die heilige Federkrone Montezumas!

Gepostet September 10, 2013
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