Indem Sie weiterfahren, akzeptieren Sie die Datenschutzrichtlinien von Avaaz. Diese erläutern, wie Ihre Daten gesichert und genutzt werden können.
Verstanden
Wir verwenden Cookies, um zu analysieren, wie Besucher diese Website nutzen und um Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung zu bieten. Hier finden Sie unsere Cookie-Richtlinie.
OK

Burma: Stoppt das nächste Ruanda

An Premierminister David Cameron und Präsident François Hollande:

Als Bürger, die sich große Sorgen über die anhaltende Gewalt in Burma machen, fordern wir Sie dazu auf, den burmesischen Präsidenten bei Ihrem Treffen diesen Monat dazu zu drängen, die Rohingya mit allen notwendigen Mitteln zu beschützen und ihnen die Staatsbürgerschaft und alle gesetzlichen Rechte zu gewähren. Bitte bestehen Sie darauf, dass Burmas Präsident solche Maßnahmen ergreift und etwas gegen die Straflosigkeit der Angreifer unternimmt, um die Gewalt zu stoppen. Dies sollte eine Voraussetzung für verbesserte Handelsbeziehungen sein. Sie haben mehrfach erwähnt, dass frühes Handeln nötig ist, um Völkermorde und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verhindern -- jetzt ist der Moment gekommen, um diese Worte in die Tat umzusetzen.

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein:
Fügen Sie Ihre Nummer hinzu, falls Sie telefonisch oder via SMS von uns hören möchten.
Bitte aktivieren Sie Javascript in Ihren Browser-Einstellungen, damit diese Seite optimal funktioniert
Indem Sie hier mitmachen, erklären Sie Ihre Zustimmung, die E-Mails von Avaaz zu empfangen. Unsere Datenschutzrichtlinien schützen Ihre Daten und erklären, wie diese genutzt werden können. Sie können sich jederzeit abmelden.

Die meisten Menschen haben erst von den Ruandern erfahren, als es schon zu spät war und 800.000 von ihnen tot waren. Nun hängt das Schicksal der Rohingya in Burma am seidenen Faden. Rassistische Banden haben Flugblätter verteilt, auf denen sie drohen, diese kleine burmesische Minderheit auszurotten. Es hat bereits entsetzliche Morde gegeben und sogar Kinder sind zu Tode gehackt worden. Alles deutet auf ein bevorstehendes Horrorszenario hin, wenn wir nicht einschreiten.

Völkermorde passieren, weil unsere Alarmglocken erst läuten wenn die Verbrechen schon begangen wurden. Die Rohingya sind ein friedliches und sehr armes Volk. Sie werden gehasst, weil sie eine dunklere Hautfarbe haben und die Mehrheit denkt, dass sie ihre “Jobs wegnehmen”. Es gibt 800.000 von ihnen und sie könnten vernichtet werden, wenn wir nicht handeln. Für viele Völker ist jede Hilfe zu spät gekommen -- sorgen wir dafür, dass es bei den Rohingya anders ist.

Der burmesische Präsident Thein Sein kann Einsatzkräfte entsenden, um die Rohingya zu schützen. Er muss dafür einfach nur einen Plan genehmigen. In wenigen Tagen kommt er nach Europa, um die neue Handelsbereitschaft seines Landes anzupreisen. Wenn EU-Politiker ihn mit einer starken Forderung zum Schutz der Rohingya empfangen, dann könnte er dies tun. Lassen Sie uns 1 Million Unterschriften sammeln und rund um seine Treffen mit wichtigen EU-Staatschefs erschütternde Bilder von den Ereignissen in Burma aufhängen.

Verfasst am: 4 Juli 2013

FREUNDE UND BEKANNTE INFORMIEREN

Kopieren Sie diesen Link und versenden Sie ihn per E-Mail, Skype, auf Facebook oder in einem Forum: