Helfen Sie mit, das Verbot weiblicher Genitalverstümmlung zu verteidigen
An Gambias Präsident Adama Barrow und Generalstaatsanwalt Dawda A. Jallow :
Als gambische und weltweite Bürger und Bürgerinnen, die in ihrer Trauer vereint sind, bedauern wir den tragischen Tod von Neugeborenen in Gambia infolge weiblicher Genitalverstümmelung. Wir fordern Sie auf, Ihren Menschenrechtsvereinbarungen nachzukommen, indem Sie sich dazu verpflichten:
- Alle verfügbaren Mittel einzusetzen, um das Verbot der weiblichen Genitalverstümmelung vor dem Bundesverfassungsgericht zu verteidigen;
- Mittel für Schulungen der Strafverfolgungsbehörden bereitzustellen, um eine konsequente Aufklärung von Fällen weiblicher Genitalverstümmelung zu gewährleisten; und
- Mittel für Aufklärungsprogramme bereitzustellen, die darauf abzielen, kulturelle Normen im Zusammenhang mit weiblicher Genitalverstümmelung zu ändern.
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Ich heiße Fatou Baldeh. Als ich ein kleines Mädchen war, hielt man mich auf dem Boden fest und schnitt einen Teil meiner Genitalien weg.
Das ist ein Moment, der einen für immer prägt.
2015 haben wir in Gambia ein Verbot der weiblichen Genitalverstümmelung durchgesetzt. Und gemeinsam mit Avaaz haben wir es 2024 verteidigt. Doch noch immer werden Kinder verstümmelt – erst letztes Jahr starben zwei kleine Mädchen daran. Nun greifen Befürwortende der Genitalverstümmelung das Verbot erneut an, dieses Mal vor dem Obersten Gerichtshof.
Die entscheidende Gerichtsverhandlung findet bereits in drei Wochen statt – es ist unsere letzte Chance, das Verbot zu schützen. Internationaler Druck, kombiniert mit den Stimmen gambischer Betroffener, könnte den Ausschlag geben: So können wir die Regierung dazu bringen, hinter ihrem eigenen Gesetz zu stehen, und dem Gericht zeigen, dass die Weltgemeinschaft ganz genau hinsieht.
Unterschreiben Sie jetzt und ich werde gemeinsam mit Avaaz Frauen aus dem ganzen Land zur Verhandlung bringen, um den Betroffenen Gehör zu verschaffen! Zudem werden wir die Hauptstadt Banjul mit Anzeigen und Medienberichten fluten, damit die Verantwortlichen in der Politik sehen: Die Welt steht auf unserer Seite.
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