IOC: Gedenken darf nicht bestraft werden
An das Internationale Olympische Komitee:
Wladyslaw Heraskewytsch wurde von den Olympischen Spielen disqualifiziert, weil er bei einem Rennen einen Helm tragen wollte, der den im Krieg ermordeten ukrainischen Athletinnen und Athleten gewidmet war. Dieses Gedenken steht den Werten der olympischen Spiele nicht entgegen und widerspricht nicht dem Wunsch nach Frieden. Nehmen Sie diese Entscheidung zurück, solange es noch möglich ist! Und keine weiteren ukrainischen Sportlerinnen und Sportler sollen das Gleiche fürchten müssen.
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Dieses Gedenken an die Toten eines Angriffskrieges darf nicht dem Versuch des IOC zum Opfer fallen, politisch neutral erscheinen zu wollen. Zumal andere Athleten wie Maxim Naumov und Jared Firestone Verstorbenen bei Olympia gedenken durften.
Noch kann die Entscheidung seiner Disqualifizierung zurückgenommen werden und für ein solches Gedenken darf auch in Zukunft niemand bestraft werden!
Durch immer mehr Berichterstattung entwickelt sich die Entscheidung des IOCs zum PR-Desaster. Verstärken wir den Druck mit einem starken Aufruf: Sorgen wir gemeinsam dafür, dass Wladyslaws Gedenken nicht weiter als Propaganda abgetan wird.
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