Bringen wir die Taliban vor Gericht!
An Deutschland, Australien, Kanada und die Niederlande:
Die Taliban versuchen, afghanische Frauen auszulöschen. Stellen Sie sich vor, Sie dürften nicht sprechen, lachen oder singen. Stellen Sie sich vor, Sie wären in Ihrem eigenen Zuhause gefangen, während das Leben an Ihnen vorüberzieht. Das ist die tägliche Realität von Millionen von Frauen und Mädchen. Letztes Jahr haben Sie versprochen, Maßnahmen zu ergreifen, um Afghanistan für seine ununterbrochenen Verletzungen der Frauenrechte zur Rechenschaft zu ziehen, möglicherweise sogar vor dem höchsten Gericht der Welt. Ein Jahr später erinnern wir Sie an Ihr Versprechen und fordern Sie dringend auf, alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um für Gerechtigkeit zu sorgen.
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Shabana sollte eigentlich gerade die Oberstufe abschließen, mit ihren Freundinnen ausgehen und Pläne für ihr Studium machen. Unzählige Möglichkeiten sollten ihr offen stehen. Stattdessen wird sie, wie Millionen anderer Frauen und Mädchen in Afghanistan, vom Taliban-Regime unterdrückt und von der Außenwelt abgeschottet. Viele haben nun Angst, zu singen, zu lachen oder auch nur zu sprechen. Ihre gesamte Existenz wird bedroht.
Das ist nicht nur unmoralisch – es ist illegal.
Deswegen haben im vergangenen Jahr vier Länder, darunter auch Deutschland, angekündigt, Afghanistan zur Rechenschaft zu ziehen und möglicherweise sogar bis vor das höchste Gericht der Welt zu bringen. Doch ein Jahr später wurde noch kaum etwas unternommen, um für Gerechtigkeit zu sorgen.
Unterschreiben und verbreiten Sie den Aufruf jetzt – dann übergeben wir unsere Unterschriften direkt an die Entscheidungstragenden in Deutschland, den Niederlanden, Australien und Kanada. Zeigen wir ihnen: Wir erinnern uns an ihr Versprechen!
*Shabana ist ein Pseudonym. Bei der abgebildeten Frau handelt es sich nicht um Shabana.
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