Israels illegale Besetzung stoppen!
An die Außen- und Handelsministerinnen und -minister der EU sowie alle Staats- und Regierungschefs weltweit:
Wir sind zutiefst empört über Israels illegales Vorantreiben der vollständigen Annexion des Westjordanlands und die furchtbare Welle an Gewalttaten durch Siedlerinnen und Siedler. Wir fordern Sie eindringlich auf, sich für eine Zukunft einzusetzen, in der die palästinensische Bevölkerung in Würde auf ihrem eigenen Land leben kann – indem Sie Sanktionen verhängen, Handelsabkommen mit Israel aussetzen und den Import sämtlicher Produkte aus den Siedlungen verbieten.
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Die Besatzung führt dazu, dass palästinensische Familien vertrieben und Häuser beschlagnahmt werden, während die Gewalt durch Siedelnde weiter eskaliert: In den letzten Monaten haben israelische Siedlerinnen und Siedler im Westjordanland Hunderte von Olivenbäumen ausgerissen, palästinensische Dörfer angegriffen, Häuser und Fahrzeuge in Brand gesteckt und mindestens 16 Palästinensinnen und Palästinenser getötet. Ein Mann wurde vor den Augen seiner Familie sexuell misshandelt, und mehrere Frauen und Mädchen wurden brutal zusammengeschlagen.
Doch so muss es nicht bleiben: Eine Zukunft, in der die palästinensische Bevölkerung sicher auf ihrem eigenen Land leben, sich frei entfalten, etwas aufbauen kann und eine Perspektive hat, ist nach wie vor möglich!
Setzen wir uns gemeinsam dafür ein, dass diese Zukunft Wirklichkeit wird. Neun Länder haben bereits Sanktionen gegen die treibenden Kräfte hinter dieser Annexionspolitik verhängt – jetzt muss der nächste Schritt folgen. Wenn wir jetzt handeln, können wir eine breite Allianz von Staaten dazu bewegen, sämtliche Importe aus illegalen Siedlungen zu stoppen und weitreichende Sanktionen zu beschließen. Dadurch würde diese gewaltsame Übernahme zu kostspielig, um fortgesetzt zu werden.
Fügen Sie jetzt Ihren Namen hinzu. Wenn der Aufruf genügend Unterschriften hat, wird Avaaz ihn morgen direkt in den Sitzungssaal eines wichtigen Gipfeltreffens in Zypern bringen.
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