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Von G7 bis Paris: Bye Bye fossile Energie!

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Die Staats- und Regierungschefs der G7 haben gerade versprochen, die Weltwirtschaft von fossiler Energie zu befreien — für immer!

Wir sind einem erfolgreichen Pariser Klimagipfel ein riesiges Stück näher gekommen. Dort könnte sich die gesamte Welt im Dezember auf genau das gleiche Ziel einigen. Tauschen wir jetzt Gedanken und Anregungen dazu aus und feiern wir diesen wunderbaren Etappensieg!!

Und so haben wir es geschafft:

1. Schritt: Seit zwei Jahren ist unsere Gemeinschaft bei der weltweiten öffentlichen Mobilisierung für dieses Ziel federführend. Wir haben den bahnbrechenden People’s Climate March angeführt, bei dem fast 700.000 Menschen dabei waren. Mit 2,7 Millionen Unterschriften haben wir 100% saubere Energie gefordert und außerdem vor wichtigen Gesprächen in Lima eine Viertelmillion Nachrichten an Klima-Ministerien auf der ganzen Welt gesendet. Mit duzenden Demonstrationen, Treffen, Umfragen und Werbekampagnen, die alle von unserer Gemeinschaft finanziert wurden, haben wir zu ehrgeizigen nationalen und globalen Zielen bei der Senkung von Treibhausgasen aufgerufen.


People's Climate March, September 2014

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon nimmt die Petition für 100% saubere Energie entgegen

Klima-Demo beim UN-Gipfel in Lima, Dezember 2014

Zusammen haben wir eine Schlüsselrolle darin gespielt, politische Impulse beim Klimawandel zu verstärken und dann mit einem zweimonatigen Kampagnenmarathon die G7 und Gastgeberin Angela Merkel dazu aufgefordert, sich von fossiler Energie zu verabschieden...

2. Schritt: Fokus auf die Franzosen - Als Gastgeber des Pariser Gipfels war die Rolle der Franzosen beim G7-Gipfel entscheidend. Wir haben den französischen Präsidenten François Hollande, Umweltministerin Ségolène Royal, Außenminister Laurent Fabius und andere Kabinettsmitglieder mehrfach getroffen, um die Stimmen unserer Mitglieder an sie heranzutragen und für das langfristige Klimaziel einzustehen.

Über 25.000 Menschen haben am People's Climate March in Paris teilgenommen Der französische Präsident François Hollande nimmt die Petition für 100% saubere Energie entgegen


3. Schritt: Hunderte Avaazerinnen und Avaazer sind Merkel in den Wochen vor dem G7-Treffen auf Schritt und Tritt gefolgt Von Hamburg nach Berlin bis hin zum G7 Gipfel, haben wir sie inspiriert und sie dazu aufgerufen, die Klimakanzlerin zu sein. Merkel hat uns erkannt und konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Die Presse war begeistert und unsere Helden sind weltweit durch die Nachrichten geflogen!


4. Schritt: Wir haben unsere Petition für 100 % saubere Energie persönlich an alle entscheidenden Minister in Merkels Kabinett überreicht und in ihrem Büro hat sich herumgesprochen, dass wir es ernst meinen.


Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel Umweltministerin Barbara Hendricks

5. Schritt: Wir haben die Widersacher in Japan und Kanada beim Namen genannt. Dieses Ergebnis stand nicht von vornherein fest — vor einigen Monaten war nicht einmal klar, ob die G7 einen Schwerpunkt auf das Thema legen würde. Kanada und Japan schienen darauf aus, den nötigen Deal zu versenken. Unsere japanische Gemeinschaft hat eine Nachrichtenflut an ihre Regierung geschickt und wir haben durch Kleinspenden aus aller Welt mehrere Hunderttausend Dollar gesammelt, um eine Anzeige in der Financial Times, Meinungsumfragen und einen Spot in Kanada zu finanzieren, der in weniger als zwei Tagen über 450.000 mal auf Facebook und Youtube angeschaut wurde!


6. Schritt: Auf Merkels perönlichen Wunsch haben wir kurz vor dem Gipfel ihren höchsten Klima-Berater getroffen.Wir hatten die Möglichkeit, ihm im Detail zu erklären, was diese 2,7 Millionen Avaaz-Mitglieder von der Kanzlerin fordern. Andere Insider haben uns gesagt, dass Merkel und andere Entscheidungsträger durch unseren Rückenwind dazu bereit waren, sich stärker für dieses Ziel einzusetzen, weil sie wussten, dass sie für Fortschritte gelobt werden und nicht nur Kritik für Misserfolge ernten!

7. Schritt: Wir haben nicht eine Sekunde lockergelassen. Wir haben mit Mark Ruffalo (dem Hulk!) zusammengearbeitet und unsere Petition für 100% saubere Energie in den letzten Tagen auf über 2,7 Millionen Unterschriften gebracht, haben Journalisten beim G7-Gipfel darüber informiert, auf Pressekonferenzen Fragen gestellt und mit einem von Merkels Sekretären gesprochen, um dem Thema Priorität einzuräumen.

Mit der Führungskraft von Merkel und Hollande haben wir nun einen echten Klima-Erfolg, den wir zusammen feiern wollen!

Und es ging nicht nur um den Abschied von fossiler Energie — allgemein hat die G7 auf dem Gipfel eine starke Haltung zum Klimaschutz eingenommen. So sehen ihre Absichten für das Pariser Abkommen aus:
  • Die Weltwirtschaft im Laufe des nächsten Jahrhunderts dekarbonisieren

  • Ein verbindliches Abkommen unterzeichnen, das rechtswirksam ist (auch das ist enorm!)
  • Darauf hinarbeiten, den Energiesektor bis 2050 umzugestalten
  • Eine Senkung der Treibhausgase um bis zu 70 Prozent bis 2050 anstreben (im Vergleich zu 2010)
  • Einen Plan ausarbeiten, um jährlich 100 Milliarden Dollar als Klima-Finanzhilfe für Entwicklungsländer aufzubringen (ein weiterer großer Erfolg!)
  • Versicherungs- und Schutzleistungen für die 400 Millionen ärmsten Menschen, die am stärksten vom Klimawandel gefährderten sind, um das Vierfache erhöhen
Letztes Jahr fühlte sich der Klimawandel für viele noch wie ein Ungeheuer an, das unser Überleben auf dem Planeten bedrohte, obwohl wir es mit unserer eigenen Unvernunft geschaffen haben.

Doch nun sind die meisten Experten der Meinung, dass sich das Blatt wendet und dazu haben viele Faktoren beigetragen: unsere Hoffnung und eine gute Strategie (der Avaaz-Effekt :-)), die Bemühungen wichtiger Entscheidungsträger wie Angela Merkel und Papst Franziskus, Organisationen wie unsere Freunde bei 350, die britische Zeitung The Guardian mit ihrer Arbeit zum Kapitalabzug aus fossilen Brennstoffen und großartige Forschungs-Arbeit wie die des World Resources Institutes. Es werden immer mehr Impulse für ein globales Klima-Abkommen in Paris gesetzt, das die Welt Ende dieses Jahres auf einen guten Lösungsweg bringen soll.

Es gibt noch viel zu tun und die ganze Welt muss dabei am gleichen Strang ziehen. Wir werden also weiter Druck machen. Das bedeutet: eine Million Menschen für den People’s Climate March 2015 auf die Straße zu bringen, bei internationalen Treffen weiterhin für unser Ziel einzustehen, starke Lobby- und Advocacy-Arbeit durchzuführen, auf nationaler Ebene stärker daran zu arbeiten, die Widersacher aus der Blockade zu holen und weitere Entscheidungsträger zu Klima-Helden wie Merkel zu machen.

Paris, wir kommen!

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